Warum Pressluftatmer für den Personenschutz so wichtig ist!

Warum Pressluftatmer für den Personenschutz so wichtig ist!

Eine der größten Innovationen im Feuerwehrwesen ist ein Pressluftatmer, das einer der wichtigen Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung der Feuerwehrleute von heute ist. Diese Ausrüstung ist unerlässlich, damit die Feuerwehrleute in gefährlichen Brand Umgebungen arbeiten können.

Im menschlichen Körper ist das Atmungssystem sowohl das größte System als auch das am leichtesten zu gefährdende. Ein einziger giftiger Atemzug kann den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen.

Feuerwehrleute können die Schadstoffe, die in einer schlechten Umgebung vorhanden sind, nicht immer sehen. Aus diesem Grund müssen Feuerwehrleute immer einen Pressluftatmer tragen, wenn sie sich in einer Umgebung aufhalten, die eine unmittelbare Gefahr für Leben und Gesundheit darstellt.

Von allem, was Feuerwehrleute tragen, bietet der Pressluftatmer das höchste Schutzniveau.

Die Feuerwehrleute können tiefer in brennende Gebäude eindringen, um Rettungsmaßnahmen durchzuführen, das Feuer zu lokalisieren und zu bekämpfen und weitere Sachschäden zu verhindern.

Drei Hauptkomponenten von Pressluftatmer

Ein Pressluftatmer besteht in der Regel aus drei Hauptkomponenten, die alle miteinander verbunden und an einem Tragrahmen befestigt sind.

  • Hochdruckbehälter
  • Druckregler
  • Einatmungsanschluss (Mundstück, Mund- oder Gesichtsmaske)

Ein raumluftunabhängiges Atemschutzgerät kann in eine von zwei Kategorien fallen: mit geschlossenem oder offenem Kreislauf

Pressluftatmer mit geschlossenem Kreislauf

Ein Pressluftatmer mit geschlossenem Kreislauf, der auch als Rebreather bezeichnet wird, funktioniert durch Filtern, Ergänzen und Zurückführen der ausgeatmeten Luft.

Pressluftatmer mit geschlossenem Kreislauf werden eingesetzt, wenn eine längere Atemgasversorgung erforderlich ist oder wenn die Einsatzkräfte ein kleineres System benötigen als Pressluftatmer mit offenem Kreislauf, die eine große Atemluftflasche haben. Atemschutzgeräte mit geschlossenem Kreislauf wiegen auch weniger als solche mit offenem Kreislauf, da sie eine kleinere Flasche mit reinem Sauerstoff verwenden. Die Vollmaske eines Pressluftatmers mit geschlossenem Kreislauf hält die Atemluft zurück und ist so konzipiert, dass sie einen gewissen Schutz vor der Arbeitsumgebung bietet.

Bevor Pressluftatmer mit offenem Kreislauf entwickelt wurden, waren die meisten industriellen Atemschutzgeräte Kreislaufgeräte.

Offene Industrieatemschutzgeräte sind nicht mit reinem Sauerstoff, sondern mit gefilterter, komprimierter Luft gefüllt. Typische Systeme mit offenem Kreislauf verfügen über zwei Druckregler: eine erste Stufe, um den Luftdruck so zu reduzieren, dass er zur Maske geleitet werden kann, und eine zweite Stufe, um ihn noch weiter auf einen Wert knapp über dem normalen atmosphärischen Druck zu reduzieren. Diese Luft wird der Maske dann entweder über ein Bedarfsventil (das nur beim Einatmen aktiviert wird) oder ein kontinuierliches Überdruckventil (das einen konstanten Luftstrom zur Maske liefert) zugeführt.

Ein Pressluftatmer mit offenem Kreislauf für Rettungskräfte oder Feuerwehrleute besteht aus einer Vollmaske, einem Atemregler, einer Atemluftflasche, einem Flaschendruckmesser, einem Ferndruckmesser (manchmal mit integriertem Personal Alert Safety System) und einem Gurt mit verstellbaren Schultergurten und einem Hüftgurt, mit dem er auf dem Rücken getragen werden kann. Die Pressluftflasche ist in der Regel in einer von drei Standardgrößen erhältlich: 4 Liter, 6 Liter oder 6,8 Liter. Je nach Fitness und vor allem nach dem Grad der Anstrengung des Trägers variiert die tatsächlich nutzbare Zeit, die der Pressluftatmer Luft liefern kann, oft um 25 bis 50 %.

Pressluftatmer-Luftflaschen

Pressluftflaschen bestehen aus Aluminium, Stahl oder Verbundwerkstoffen (in der Regel mit Kohlefaser ummantelt). Flaschen aus Verbundwerkstoffen sind am leichtesten und werden daher von den Feuerwehren bevorzugt. Sie haben jedoch auch die kürzeste Lebensdauer und müssen nach 15 Jahren ausgemustert werden. Druckgasflaschen müssen alle 5 Jahre einer speziellen Prüfung unterzogen werden. Bei längeren Einsätzen können leere Atemluftflaschen schnell durch neue ersetzt und dann aus größeren Tanks in einem Lagersystem oder aus einem zum Einsatzort gebrachten Luftkompressor nachgefüllt werden.

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