Krefeld, den 21.September 2006
SEL BKK und BKK futur fusionieren zum 1. Januar 2007:
BKK setzen auf Kundennähe in den Regionen Konzept überzeugt Verwaltungsräte
der traditionsreichen BKK
„Die bisherigen Stärken ausbauen und neue Chancen im Sinne der Versicherten
nutzen!“ Unter dieser Leitlinie schließen sich zwei traditionsreiche Betriebskrankenkassen
zum 1. Januar 2007unter dem Namen BKK futur zusammen. Diesen Beschluss
fällten heute/gestern (einstimmig) die Verwaltungsräte der SEL BKK und
der BKK futur. „Das Fusionskonzept der Kassenvorstände hat die Versicherten-
und Arbeitsgebervertreter in den Aufsichtsgremien überzeugt. Das enge
Geschäftsstellennetz und die zahlreichen Sonderleistungen bleiben den
Versicherten erhalten; zugleich gewinnt die größere BKK an Flexibilität
und Marktmacht. So können auch die anstehenden Änderungen im Gesundheitssystem
im Sinne der Kunden umgesetzt werden“ kommentieren die alternierenden
Vorsitzenden des neuen Verwaltungsrates Hans-Josef Legrand und Meinolf
Nowak den Beschluss des Gremiums. Mit der Fusion zu einer - schuldenfreien
- Krankenkasse mit rund 110.000 Versicherten wachsen zwei BKK zusammen,
deren Erfolge auf der Verbindung von ortsnaher Betreuung mit einem weit
überdurchschnittlichem Leistungspaket beruhen: Die BKK futur gehört zu
den wichtigsten Kassen am Niederrhein, die SEL BKK ist im Großraum Stuttgart
besonders erfolgreich. BKK futur und SEL BKK ergänzen sich regional ideal.
In den Regionen Berlin, Bochum, Hannover und Nürnberg sind beide Kassen
gemeinsam vertreten und können ihre Marktposition durch eine Fusion deutlich
stärken. Das ist wichtig, weil die geplante Gesundheitsreform den Krankenkassen
mehr Möglichkeiten einräumen wird, die Versorgung ihrer Versicherten durch
individuelle Verträge mit Ärzten und anderen Partnern zu verbessern. „Unsere
Versicherten werden davon profitieren, dass wir die Versorgungsangebote
auf unseren Märkten sehr gut kennen und aufgrund unserer gewachsenen Marktmacht
maßgeschneiderte und wirtschaftliche Leistungen „einkaufen“ können“, sagten
die bisherigen Vorstände Werner Wedig (SEL BKK) und Hermann van der Wouw
(BKK futur), die auch die neue BKK leiten werden. Schon heute bieten die
fusionierten Kassen freiwillig eine Reihe von Zusatzleistungen. „Die in
den Satzungen vorgesehenen geldwerten Bonusregelungen für gesundheitsbewusstes
Verhalten, aber auch Sonderleistungen bei Vorsorge, Prävention und Versorgungsmanagement
werden selbstverständlich in die neue Satzung aufgenommen“, erklären die
Vorstände. Und obwohl die Fusion auch Kostenvorteile bringt, werden diese
nicht zu Lasten der Kunden oder aber der BKK Mitarbeiter erzielt: „Alle
insgesamt 24 Geschäftsstellen bleiben erhalten, denn unsere Versicherten
haben Anspruch auf wohnort- bzw. arbeitsplatznahe Betreuung.“ Mit der
Fusion verfolgt die BKK futur im Vorfeld der Gesundheitsreform einen „dritten
Weg“. Sie kombiniert Marktnähe und Flexibilität regionaler BKK mit den
Effizienzvorteilen größerer Kassen bei Organisation und Vertragsgestaltung.
„Die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen wird weiter sinken, weil es kleinen
Kassen oft an den notwendigen Ressourcen fehlt. Doch es kann nicht im
Interesse von Versicherten und Wettbewerb sein, wenn sich eine Handvoll
von Großkassen den Markt teilt. Die neue BKK futur wird deshalb den Beweis
antreten, wie Versichertennähe, beste Leistungen und Wirtschaftlichkeit
unter einen Hut zu bringen sind“, beschreiben die BKK-Vorstände die Idee
hinter der Fusion.
Ansprechpartner für Rückfragen: Werner Wedig, Stuttgart 0711/82691-10
Hermann van der Wouw, Krefeld 02151/7645-100
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