Gemeinsame Presseerklärung
AOK-Bundesverband, Bonn BKK Bundesverband, Essen IKK-Bundesverband, Bergisch
Gladbach See-Krankenkasse, Hamburg Verband der Angestellten-Krankenkassen
e. V., Siegburg AEV - Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e. V., Siegburg
Gesundheitsreform: Politischer Kompromiss zu Lasten der Versicherten und
Beitragszahler Siegburg, 05.10.06.
Die o. g. Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen bezeichnen die
heute Nacht erzielte Einigung der Koalitionsspitzen zur Gesundheitsreform
als politischen Kompromiss zu Lasten der Versicherten und der Beitragszahler.
Er werde zu einer radikalen Umgestaltung der gesetzlichen Krankenversicherung
mit fatalen Wirkungen führen. Der Gesundheitsfonds werde nicht dadurch besser,
dass man ihn auf das Jahr 2009 verschiebt. Er werde nicht – wie behauptet
– die Finanzierungsgrundlagen der GKV nachhaltig sichern, sondern zu Mehrbelastungen
der Versicherten und Beitragszahler führen. Diese Gesundheitsreform sei
die erste Reform überhaupt, die mit einer satten Beitragssatzerhöhung an
den Start gehen werde, erklärten die Spitzenverbände. Die zu erhebende Zusatzprämie
belaste nicht nur die Versicherten, sondern habe auch fatale Auswirkungen
im Wettbewerb der Kassen. Insbesondere Kassen mit vielen einkommensschwachen
und kranken Versicherten werden eine hohe Zusatzprämie erheben müssen, was
zur Abwanderung der gesunden und einkommenstarken Versicherten in Richtung
PKV führen werde. Daran werde auch die Ein-Prozent-Härtefallregelung nichts
ändern. Durch die Acht-Euro-Grenze werde die Überforderungsklausel ad absurdum
geführt, denn gerade Versicherte mit besonders geringen Einkommen (unter
800 Euro) müssten höhere Belastungen tragen. Insgesamt werde es gerade nicht
den gewünschten Wettbewerb um Effizienz und Qualität der Versorgung im Interesse
der Versicherten geben. Die Kassen würden vielmehr dazu gezwungen, sich
im Wettbewerb auf gesunde, einkommensstarke Versicherte zu konzentrieren.
Völlig ungeschoren wird die PKV aus der Reform herausgehen. Vielmehr werde
der bereits in 2007 auf über 15 % steigende Beitragssatz in der GKV die
gesunden freiwillig Versicherten geradezu in die PKV treiben. Die Folge
sei weiterer Finanzkraftverlust der GKV, der durch weitere Beitragssatzerhöhungen
ausgeglichen werden müsste. Das erklärte Ziel der Bundesgesundheitsministerin,
auch die PKV an der solidarischen Finanzierung zu beteiligen, sei in keinster
Weise realisiert worden. Nicht einmal eine Portabilität der Altersrückstellungen
von der PKV in Richtung GKV werde möglich sein, kritisierten die Spitzenverbände.
Die Spitzenverbände forderten deshalb erneut, die Planungen zum Gesundheitsfonds
und zur Verstaatlichung der GKV zurückzuziehen und endlich über Maßnahmen
zur Stabilisierung der Beitragssätze zu diskutieren. Hierzu bieten die Spitzenverbände
ihre Unterstützung an. Diese und weitere Pressemitteilungen der Spitzenverbände
finden Sie unter www.gkv.info |
Stand Juni 06 .Die tagesaktuellen Beitragssätze ind Infos finden Sie auf den Webseiten der Krankenkassen
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Klar - Können Sie sparen.
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Also ich habe das so gemacht.
Zuerst habe Infomaterial von den Krankenkassen bestellt. Der Briefkasten war zwar ziemlich voll, aber es hat sich gelohnt. Allerdings musste ich auch das Kleingedruckte studieren.
Jetzt habe genau die richtige BKK für mich gefunden und habe 250 Euro eingespart.
So gehts mit dem 123such-Service:

Klicken Sie auf den Schalter 'Kostenloses Infomaterial' wählen dann anschließend Ihr Bundesland in dem Sie wohnen aus. Anschließend können Sie von allen BKKs Infomaterial via EMail bestellen.
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Hier gehts zu Homepage der Bertelsmann BKK
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Infos über private Krankenkassen: PKV Krankenversicherung
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