Qualitätspartnerschaft optimiert Behandlung von Harnblasen- und Prostataerkrankungen
06.10.2006 Main-Taunus-Kliniken und Betriebskrankenkassen bieten neuesten
Standard und höchste Qualität in der Urologie Mit einer "Qualitätspartnerschaft
Urologie" wollen die Kliniken des Main-Taunus-Kreises und die Betriebskrankenkassen
(BKK) die Behandlung häufig auftretender urologischer Krankheiten verbessern.
Konkret bedeutet das: Im Falle operationsbedürftiger gutartiger Vergrößerung
der Vorsteherdrüse (Prostata) sowie bei bösartigen Tumoren der Harnblase
oder Prostata werden sofort umfassende Behandlungen eingeleitet. Das beinhaltet
alle medizinisch notwendigen Maßnahmen. Besonderheit dabei ist: Alle in
der Behandlungskette mitwirkenden Ärzte, Kliniken und Therapeuten arbeiten
im Rahmen einer sog. integrierten Versorgung (IGV), Hand in Hand zusammen.
Ambulante wie stationäre Behandler stehen also in engem Kontakt miteinander
und stimmen Behandlungsschritte zeitlich und im Sinne des Patienten optimal
aufeinander ab. Die Patienten profitieren vor allem vom neuesten Standard
und der höchsten Qualität der Behandlung.
Besonderer Service und sonstige Extras
Annehmlichkeiten während des stationären Aufenthalts sind ebenfalls inklusive:
BKK-Versicherte werden behandelt wie Privatpatienten. Dies bedeutet: Chefarzt-
bzw. Oberarztbehandlung und die Unterbringung im 2-Bett-Zimmer sind obligatorisch.
Kostenlos sind tägliche Zeitung und TV-Benutzung. Im Zimmer steht ein
Telefon bereit. Berechnet werden nur abgehende Anrufe entsprechend geltender
Gebührenregelungen.
Diagnose und Behandlungsabläufe sind optimiert
Charakteristisch für die integrierte Versorgung im Rahmen der "Qualitätspartnerschaft
Urologie" ist: Nach Feststellung einer Erkrankung berät zunächst der Facharzt
den Patienten zu Besonderheiten und Einzelheiten aller in Frage kommenden
bzw. nötigen Maßnahmen. Bei Einverständnis des Patienten und Bereitschaft
zur Mitwirkung am Behandlungsplan, erfolgen umgehend die vorklinische
Klärung sowie frühzeitige Vorbereitung auf die baldmögliche Operation.
Der Eingriff wird dann im Krankenhaus Bad Soden von einem spezialisierten
Urologenteam durchgeführt.
Verfahren nach neuesten medizinischen Erkenntnissen, wie die frühzeitige
medikamentöse Spülung der Blase, die die Rückfallrate beim Blasentumor
deutlich senkt oder die beschleunigte Frührehabilitation ("fast track")
nach der radikalen Prostataentfernung, sind nach Aussagen des Urologischen
Chefarztes, Privatdozent Dr. Wolfgang Kramer, Bestandteile der Behandlung
in Bad Soden.
Im Idealfall kann der Patient bereits nach 5 bis 7 Tagen die Klinik verlassen.
Dann folgt eine wohnortnahe Beobachtung und Betreuung seitens der kooperierenden
urologischen Fachärzte. Je nach Art der Erkrankung schließen sich der
stationären Behandlung bis zu sieben Nachsorgetermine an. Hierbei werden
detaillierte Qualitäts- bzw. Nachsorgeberichte erstellt. Solche Termine
und Routinen sind Bestandteil der detailliert geplanten Nachsorge. Notwendige
Interventionen können frühzeitig veranlasst werden und steigern die Sicherheit
und Effektivität der Behandlung. Zugleich wird auf diesem Wege die psychische
Betreuung der Patienten intensiviert.
Ideal: Vernetzte Versorgung
Die Vertragspartner loben den Vertragsabschluss als "weiteren Baustein
zur vernetzten, lückenlosen Behandlung". Nach Darstellung von Dr. Andreas
Braun, Leiter der Abteilung Verträge beim BKK Landesverband Hessen, reduziert
die koordinierte Zusammenarbeit von niedergelassenen Ärzten und Klinik
nicht nur die Belastungen für die Patienten, sondern erhöht zugleich auch
die Erfolgsquoten der Behandlung.
Hessenweite Servicenummer: 0800 255 67 84
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