Hilfen
zur Raucherentwöhnung
Oft hilft ja der eisernste Wille nicht, vom blauen Dunst endlich loszukommen.
Auch nicht das gute Wort vom Arzt, schon gar nicht die Warnhinweise auf
den Packungen ("Rauchen verschmutzt ihre Aschenbecher!"), auch nicht die
Einrichtung von immer mehr rauchfreien Zonen in der Öffentlichkeit (Ausnahme
wohl bald nur noch das Fußballstadion).
Wo auch die Nikotionersatztherapie (Einnahme über
Pflaster, Tabletten, Kaugummis, Nasensprays)
nichts fruchtet - ihre Erfolgsquote liegt unter 2o Prozent, sind jetzt
neue Hilfen, sprich Medikamente in Aussicht.
So lassen sich mit dem Antidepressivum Bupropion
Abstinenzraten von bis zu 3o Prozent erzielen.
Dieses Mittel, das
hierzulande bisher nur zur Raucherentwöhnung und noch nicht als
Antdepressivum zugelassen ist, verlängert die Wirkung der Nervenbotenstoffe
im Gehirn und löst somit ähnliche Reaktionen aus wie Nikotin, ohne
selbst süchtig zu machen.
Allerdings birgt die Einnahme von Bupropion
auch Risiken, kann etwa vereinzelt zu Krampfanfällen führen. Als
aussichtsreiches Entwöhnungsmittel - derzeit noch im klinischen Test -
gilt auch Verenclin.
Rauschmittel selbst und verdirbt dem Raucher so den Spaß an der Zigarette.
Und es mindert die Entzugserscheinungen.
An Nebenwirkungen sind aber bereits
mögliche Übelkeit, Schlafstörungen und Kopfschmerzen bekannt.
Doch daran leidet so mancher Raucher ja sowieso schon.
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