Kompost

 


Richtig kompostieren

Garten- und auch Küchenabfälle in wertvollen Kompost zur Bodenverbesserung zu verwandeln macht kaum Arbeit und sinnvoll ist es sowieso.

Es müssen aber einige Regeln beachtet werden um zum gewünschten Endprodukt in brauchbarer Qualität zu gelangen.

Wahllos alles aufzuschichten wie´s gerade anfällt bringt nichts.

Die Durchmischung macht´s.

Dann jedoch kann praktisch alles was biologischen Ursprungs ist in die Kompostmiete. Selbst Kaffeesatz samt Filtertüte, Waldis Häufchen, selbst Kaminasche und auch Baumschnitt, sofern gut zerkleinert, also am besten gehäckselt.

Denn auch zu klein sollte der Komposthaufen nicht ausfallen. Drei Kubikmeter ist die Mindestgröße, damit sich im Innern die richtige Gärwärme entwickeln kann, in der sich das Material zersetzt.

Zugesetzt werden sollten rund 3 Prozent bereits fertiger Kompost, der die nötigen Mikroorganismen liefert, sowie pro Kubikmeter einige Kilogramm Algen- oder Hüttenkalk, der die bei der Umsetzung entstehenden organischen Säuren bindet.

Nach einem halben Jahr kann der Kompost dann bereits in die Beete zur Bodenverbesserung eingebracht werden, nach ca. 2 Jahren hat er sich praktisch vollständig in Humuserde verwandelt.

Und kann Gartentorf und Düngemittel prima ergänzen, wenn nicht gar ersetzen.

 

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